Veranstaltungen

Das Ende der Privatheit
Wie unsere Daten im Internet verteilt werden

Do, 26.02.2008 | 19:00 Uhr | Große Aula der Universität Salzburg | Max Reinhardt-Platz

Social Networking, Blogs, Video-Plattformen: Das Web 2.0 hat eine neue Form des Internet - Exhibitionismus eingeleitet. Selten zuvor gaben Menschen soviel Privates freiwillig und ohne Bedenken öffentlich preis. Datenschützer schlagen Alarm, den Usern ist das egal. Und die Grenzen zwischen privat und öffentlich verschwimmen immer mehr. Die Politik scheint überfordert und Unternehmer klagen über voreilige Gesetzesentwürfe.

Wie können unsere Daten im Internet von anderen genutzt werden? Ist der gläserne Menschbereits Realität? Und warum sollen wir unsere Privatsphäre überhaupt schützen?

Diskutieren Sie mit Experten beim UBIT-Zukunftsforum, welche Entwicklungen durch neueTrends im Internet bereits losgetreten wurden und welche noch folgen werden. Veranstaltetwird das UBIT-Zukunftsforum von der Fachgruppe Unternehmensberatung und Informationstechnologie der Wirtschaftskammer Salzburg im Rahmen des IRIS 2008 an der Universität Salzburg.

Am Podium diskutieren:

Dr. Rainer Knyrim ist Rechtsanwalt und Partner bei Preslmayr Rechtsanwälte Wien. Dort berät er nationale und internationale Unternehmen im öffentlichen Recht, Datenschutz und ITRecht. Knyrim ist Autor zahlreicher Fachartikel zum Datenschutzrecht sowie des „Praxishandbuch Datenschutzrecht“. Der IT-Rechtsexperte ist Mitglied der Task Force on Privacy and the Protection of Personal Data der ICC in Paris.

Dr. Knyrim

„Web 2.0 und Web 3D werden langfristig nur funktionieren, wenn sich die Beteiligten ernsthaft mit den damit verbundenen datenschutzrechtlichen Problemen befassen. Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen ist dabei Mindesterfordernis.“

Mag. Dr. Walter Peissl ist stellvertretender Direktor des Instituts für Technikfolgen- Abschätzung in Wien. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre und Soziologie beschäftigt sich Peissl mit konsumentenpolitischen Fragen im Bundesministerium für Familie, Jugend und Konsumentenschutz sowie im Verein für Konsumenteninformation. Seit 1988 arbeitet er am Institut für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und widmet sich dort vor den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien, der Privacy sowie methodischen Fragen der Technikfolgen-Abschätzung.

Herr Peissl

„Wer sich im Web 2.0 umtut, sollte wissen, was er/sie tut. Die langfristigen Folgen können beträchtlich sein, die Möglichkeiten der Nutzung des Datenschatzes sind ungleich verteilt und das Bewusstsein zu wenig ausgeprägt.

Gerfried Stocker ist seit 1995 Geschäftsführer und gemeinsam mit Christine Schöpf künstlerischer Leiter der Ars Electronica. Der Medienkünstler, Musiker und Ingenieur für Nachrichtentechnik und Elektronik gründete 1991 das x-space Team zur Umsetzung von interdisziplinären Projekten. Hier entstanden zahlreiche Installationen und Performance- Projekte im Schnittfeld von Interaktion, Robotics und Telekommunikation. Daneben war Stocker für Konzepte mehrerer Radio-Netzwerkprojekte und die Organisation des weltweiten „Horizontal Radio“ Projektes verantwortlich.

Dr. Stocker

„Rasend schnell eröffnen uns neue Technologien immer neue Kommunikationsräume und-formen. Allein die dafür notwendigen Kulturtechniken entwickeln wir ungleich langsamer. Dennoch oder gerade deswegen sind Medienkompetenz und informationelle Selbstbestimmung das Gebot der Stunde."

Die Teilnahme am UBIT-Zukunftsforum ist kostenlos. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion lädt die Fachgruppe UBIT zum Buffet.



Rückblick auf die Veranstaltung





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