Veranstaltungen

Neue Medien, alte Netzwerke?
Wie Neue Medien die Beratung der Zukunft beeinflussen

Di, 02.02.2010 | 19:00 Uhr | Solitär der Universität Mozarteum | Mirabellplatz 1

Agrar-, Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft sind Vergangenheit – Netzwerke bestimmen unsere heutige Zeit. Sowohl gesellschaftliche Beziehungsgeflechte als auch das Internet sind die neuen Stützen der Gesellschaft. Doch welche Auswirkungen haben sie auf die Geschäftskommunikation der Zukunft? Werden Geschäftserfolge ausschließlich durch ein umfassendes Netzwerk möglich? Braucht jedes Unternehmen eine XING-Gruppe oder eine facebook-Fanseite? Und welche Bedeutung hat die Abbildung von realen Beziehungen in „Sozialen Netzwerken“ im Internet?

Beim sechsten UBIT-Zukunftsforum debattieren ExpertInnen aus Technik und Beratung über die Chancen und Risiken Neuer Medien in der Geschäftskommunikation. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, welche Auswirkungen die neuen Kommunikationswege der Netzwerkgesellschaft auf die Beratung haben, auf welche neuen Medien sich Unternehmens- und IT-Berater einstellen müssen oder ob der Hype um Web 2.0 schon bald wie eine Blase platzt.

Diskutieren Sie mit internationalen Experten beim UBIT-Zukunftsforum, welche Entwicklungen durch neue Trends in der Geschäftskommunikation bereits losgetreten wurden und welche noch folgen werden. Veranstaltet wird das UBIT Zukunftsforum von der Fachgruppe Unternehmensberatung und Informationstechnologie der Wirtschaftskammer.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion lädt die Fachgruppe UBIT zum Buffet. Bitte melden Sie sich bis 26. Jänner an oder senden Sie ein E-mail an folgende Adresse: bstraubhaar@wks.at. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung! Die Teilnahme ist kostenlos.

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie ein Einlassticket, dieses bitte beim Eingang vorweisen.

Am Podium diskutieren:

Helmut Kothbauer

Helmut Kothbauer, IBM Österreich Manager und Geschäftsstellen-leiter IBM Salzburg
„Die steigende Anzahl und die immer einfachere Handhabung der Neuen Medien erleichtern die geschäftliche wie auch die private Kommunikation enorm. Dadurch wird jedoch gleichzeitig auch eine immer größere Unmenge an ‚Informations- Schrott’ produziert, der zur massiven Überforderung insbesondere der menschlichen Kapazitäten führt. Die Kommunikationsmethoden müssen daher ‚kultiviert’ werden.“


Dr. Gertraud Leimüller

Dr. Gertraud Leimüller MPA (Harvard), Leitung Innovationsberatung winnovation in Wien; Vorsitzende creativ wirtschaft austria, Kolumnistin der SN
„Mehr als 150 sinnvolle Sozialkontakte können Primaten nicht gleichzeitig halten, sagt die Wissenschaft. Nicht die Anzahl der Kontakte ist ausschlaggebend, sondern ihre Qualität. Wer im World Wide Web wieder nur in seiner eigenen Suppe kocht, vergibt Chancen auf echte Innovationssprünge.“


Dr. Stephan Witteler

Dr. Stephan Witteler, Partner, Beiten Burkhardt Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Frankfurt.
„In meiner 15-jährigen Tätigkeit im internationalen IT- & Telekommunikationssektor habe ich viele Technologien kommen und gehen sehen. Der aktuelle Ansturm an neuen Medien ist jedoch einzigartig. Dabei wird die Bedeutung der technischen Entwicklung von Plattformen falsch eingeschätzt oder überbewertet. Oft ist zudem ein leichtfertiger und risikoreicher Umgang mit neuen Technologien festzustellen, der Urheberschaft, Datenschutz und rechtliche Rahmenbedingungen vernachlässigt.“


Moderation: Dr. Franz Zeller
Radio Ö1



Rückblick auf die Veranstaltung





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